Pferdekommunikations-Blog

Unser Weg zu einem entspannten Silvester

Donnerstag, 27. Dezember 2018 - in Pferdetraining

 

Jedes Jahr ist es für mich als Pferde- und Tierbesitzerin ein Drama. Ich verstehe nicht, wie man so viel unnötigen Müll für viel Geld in die Luft sprengen kann. Es ist laut, sieht nicht wirklich schön aus und so manche Tiere bekommen wirkliche Todesangst.

Das erste Silvester, welches ich mit unseren Pferden verbrachte, war die reinste Hölle. Malo war völlig außer sich, kam nicht zur Ruhe und ...

 


zog auch noch die anderen Pferde, welche relativ gelassen waren, mit in seinen Angstrausch. Es kam so weit, dass es ihm Mitternacht einfach zu viel wurde und ausgebrochen ist. Dabei nahm er die anderen Offenstallpferde natürlich mit und alle rannten wie wild durch den Hof. Wir hatten unglaublich viel Glück, das sie in den Hof rannten und nicht raus zu den Koppeln. So konnten wir die stürmenden Pferde eingrenzen und sie rannten quasi nur im Kreis. Aber es war trotzdem schrecklich. Malo´s Blick werde ich nicht vergessen. Nach ca. einer Stunde konnten wir zum Glück alle Pferde einfangen und heile in die geschlossenen Ställe bringen, zu Sicherheit. Nur mein Mann brach sich dabei leider sein Bein und wir habe eine Menge dazu gelernt. Noch mal sollte uns das nicht passieren.

So zogen wir im folgenden Jahr in den eigenen, selbst gebauten kleinen Stall etwas entfernt vom Hauptstall. Wir bauten den Paddockzaun so, dass keiner ausbrechen kann. Der Paddock ist groß genug, damit unsere (damals noch zwei) Pferde ausreichend Bewegung hatten, aber auch nicht zu groß, so dass sie nicht galoppieren konnten. Es ist wichtig für unsere Pferde, damit sie sich den Adrenalin weglaufen können! Sobald sie allerdings galoppieren, wird es immer schlimmer, der Adrenalin steigt dadurch und nichts wird besser. Wenn sie gezwungen werden zu stehen, dann wird es auch schlimmer. Also musste eine Lösung in der Mitte her. Sie sollen sich im Schritt bewegen dürfen!

Die äußeren Gegebenheiten konnten wir so also ganz gut optimieren und das erste Silvester nach dem Ausbruch, war schon sicherer für alle beteiligten. Nur Malo, der hatte noch seine Probleme. Er spulte sich zwar nicht mehr so hoch und hielt alles irgendwie aus, aber trotzdem hatte er unheimlich viel Angst. Ich wollte ihn noch mehr unterstützen und habe mich viel belesen zu diesem Thema. Da hieß es, man könnte Gelassenheitstraining machen. Mit einem Radio, Lichteffekten und Knallergeräuschen um ihn zu desensibilisieren. Auch von den ein oder anderen Medikamentösen Möglichkeiten habe ich gehört. Aber es fühlte sich nicht richtig an. Allgemein bin ich nicht der riesen Freund von Desensibilisierungen, möchte ich doch ein sensibles Pferd, welches zuhört und Aufmerksam ist.

 

Aber was dann? Damals dachte ich; „Ach wenn ich es ihnen nur erklären könnte.“

 

So kam ich zur telepathischen Tierkommunikation und lernte mit meinen Pferden tatsächlich zu „sprechen“. So konnte ich ihnen erklären, das dass so eine komische Menschensache ist und nicht weiter dramatisch ist. Außerdem konnte ich Fragen stellen. „Was kann ich für Dich tun? Womit kann ich Dir helfen? Was brauchst Du? - Farben, Licht, Musik, Pflanzliche Entspannungsmittel oder/und Heilsteine?“

 

Auf diese Art fanden wir einen harmonischen Weg mit Silvester entspannt umzugehen und jedes Jahr wurde so besser für uns alle. Ich fand auch heraus, das jedes unserer drei Pferde etwas anderes braucht.

 

Jeder hat nun seine individuelle „Silvester-Helfer-Mischung“. Auch ich!

Malo´s Mischung:

Bachblüten (Rescue Tropfen)

Heilstein (Magnesit)

Lavendelöl (in die Ohrenspitzen massieren)

im Stall möchte er Licht anhaben (den anderen Pferden ist das zum Glück egal)

kurz vor Mitternacht eine Handvoll leckeres Kraftfutter

 

Karlos´s Mischung:

Bachblüten (Rescue Tropfen)

er freut sich auch über den Mitternachtssnack

 

Willi´s Mischung:

er braucht nichts davon und freut sich auch über den Mitternachtssnack

 

Allgemein kann man mit der Rescue-Bachblüten Mischung nichts falsch machen. Am besten nimmt der Mensch auch zeitgleich welche ein. Achte nur darauf, das kein Alkohol drin ist! Heu sollte dauerhaft zur freien Verfügung sein. Wir haben es in Netzen und vor Mitternacht legen wir loses dazu.

 

Mittlerweile kann ich mich wieder über die Jahreswende freuen und gemeinsam mit unseren Pferden in eine neues Jahr starten.

 

Wenn Du Fragen hast oder eine individuelle Beratung brauchst, sprich mich gerne an.

Ich wünsche Dir und Deinen Tieren einen entspannten Jahresausklang.

 

Saskia

 

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